Journal für Katzenkultur

Archive for the ‘Songs’ Category

Fixis Plüscharsch-Song

In Songs on 12. Januar 2010 at 17:45

Minka Plüscharsch und Fixi Mausebär

unser Liebespaar 2010

Rudi: Zicke gegen Macho, Charme trifft auf geballte Männlichkeit, Ups and Downs –

@Katzentweets und @HerrIdefix – Romeo und Julia oder Richard Burton und Liz Taylor der Katzenwelt.

Manno, was haben die sich gezankt. Was haben die uns genervt. Wir haben mit gelitten und mit gehofft.

Gezz sieht es echt so aus, als würde alles, alles gut. Fixi hat sich besonnen! Endlich! Er ist seinem Ruf gerecht geworden und legt seiner Liebsten sein neuestes Werk zu Pfoten.

Die Redaktion freut sich, dieses wunderschöne Poem exklusiv auf Pfotenland veröffentlichen zu dürfen. Voila:

Plüscharsch-Song

Jeden Tag sitz ich am Fenster,
und ich seh den Menschen zu,
ich lieg hier auf meinem Kratzbaum,
doch ich finde keine Ruh.

Diese eine Liebe wird nie zuende gehen,
wann werd ich sie bloß mal sehen.

Manchmal schließe ich die Augen,
stell mir vor sie wär’ beim mir,
dann denk ich an ihren Plüscharsch
und mein Herz das wird so schwer.

Diese eine Liebe wird nie zuende gehen,
wann werd ich sie bloß mal sehen.

Ooooh ich hab solche Sehnsucht,
ich verlier mein Winterfell,
ich will zu Minka Plüscharsch,
ich will zu ihr und zwar ganz schnell.

Wie oft saß ich schon im Körbchen,
wie oft sprang ich in’ Karton,
wie oft mussten sie mich retten,
vorm Versand mi’m Postillon.

Diese eine Liebe wird nie zuende gehen,
wann werd ich sie bloß mal sehen.

Ooooh ich hab solche Sehnsucht,
ich verlier mein Winterfell,
ich will zu Minka Plüscharsch,
ich will zu ihr und zwar ganz schnell.

Sie ist zwar etwas zickig,
dafür ist sie wunderschön
und ich weiß jeder Zweite hier,
kann mich garantiert verstehen.

Ooooh ich hab solche Sehnsucht,
ich verlier mein Winterfell,
ich will zu Minka Plüscharsch,
ich will zu ihr und zwar ganz schnell.

Text @HerrIdefix

 

Who the fuck is Schnurrbert van der Leyer?

In Songs on 9. Oktober 2009 at 19:35

Matze: Zahlreiche Anfragen trafen in der Redaktion ein. Schnurrbert van der Leyer?

Gibt es ihn wirklich? Handelt es sich hier um ein Fake? Ist er ein Kater aus Fleisch und Fell? Wo lebt er? Wo können wir mehr über sein künstlerisches Schaffen erfahren?

Auf Anfrage der Redaktion brach der zurückgezogen lebende Künstler sein Schweigen und beantwortete Reporter Rudi die drängendsten Fragen.

Rudi: Ich durfte noch einmal meinen Kumpel Schnurrbert besuchen. Wir aßen ein wenig gegrilltes Huhn und plauderten. Über Kunst und Musik und das Leben und die Menschen. Hinter jeder erfolgreichen Katze steht nämlich auch ein Mensch, der ihr seine Stimme leiht. Schnurrberts Stimme heißt Dirk Schulte. Die beiden teilen in enger mentaler und künstlerischer Verbindung ihr Leben.

Und wir haben zusammen voll cool ne Runde abgerockt.

Schnurrbert und Rudi rocken

Schnurrbert und Rudi rocken

Hier ist das Interwiejuh:

Rudi: Hast du ein Sternzeichen und wenn ja, welches?

Schnurrbert: Schütze, Aszendent Jungfrau.

Rudi: Die Mädels interessieren sich sicher für deine Lieblingsfarbe. Ich ja nich so.

Schnurrbert: Alle Brauns – am liebsten Van-Deyck-Braun und Chamois.

Rudi: Hast du noch Hobbies außer, na du weißt schon?

Schnurrbert: Früher: Autos zählen. Heute: Spät ins Bett gehen.

Rudi: Ich weiß, dass du Thunfisch magst.Was ist dein Lieblingsgericht?

Schnurrbert: Thai-Curry und Pizza aus dem Alfredo-Pizza-Ofen.

Rudi: Kannst du lesen? Was ist dein Lieblingsbuch?

Schnurrbert: Knut Hamsun: „Mysterien“.

Rudi: Na gut…ähm..Hast du auch einen Lieblingssong… ähm, der nich von dir is?

Schnurrbert: Das ist aber echt schwer. „Sailing to Philadelphia“ von Mark Knopfler steht jedenfalls ganz oben.

Rudi: Mark Knopfler! Da bin ich auch ein Fan von! Wie isses denn mit Lieblingsfilmen?

Schnurrbert: Ist ja noch schwerer! „Und täglich grüßt das Murmeltier“,  „Die fabelhaften Baker Boys“ und „Down by Law“ gehören defintiv dazu. Oh- und natürlich „Lost in Translation“.

Hilfe- das sind ja alles Ami-Filme, merke ich gerade. Also – auch die alten, in Schwarzweiß gedrehten französisch-italienischen Krimis mit Lino Ventura, Alain Delon und Jean Gabin werden gern gesehen

Rudi: Puh, hätte ich mal bloß nich gefragt. Wie bist du zur Musik gekommen?

Schnurrbert: Da, wo man versuchte, mich aufzuziehen, wars ödend langweilig – nicht mal ne Autobahn in der Nähe, um weg zu trampen.

Gitarre und Querflöte waren die letzte Rettung, sonst wäre ich vermutlich heute der nette ältere Herr mit der Nickelbrille hinter dem Bankschalter. Zum Glück gabs aber noch ne kleine Handvoll gleichgepolter Verrückter, mit denen man Krach – ähem – Musik – machen konnte. Mit 16 Jahren fing die musikalische Reise an und irgendwie bin ich immer noch unterwegs . . .

Rudi: Hast du auch einen normalen Beruf?

Schnurrbert: Weil mir vor lauter Langweile nix vernünftiges einfiel, bin ich Buchhändler geworden und habe ganz viele Simmels und Konsaliks und Heinz-Erhardt-Bücher verkauft. Das entpuppte sich nach ner Weile als das Langweiligste überhaupt – und hätte ich nicht in dieser Zeit so tolle DichterInnen wie Else-Lasker-Schüler, Paul Eluard, Jacques Prevert oder Richard Brautigan lesen und lieben gelernt, dann hätte ich es nicht bis zur Prüfung durchgehalten.

Rudi: Was machst du sonst noch, außer Musik?

Schnurrbert: Schreiben, schreiben und schreiben. 2007 gabs wieder mal einen Gedichtband mit dem Titel „Kraft unter unseren Schwingen“. Darin wechseln sich meine Gedichte mit tollen Fotografien von Friedhofsengeln ab, die die Fotografin Agnes Bläsen-Jansen auf Friedhöfen im In- und Ausland gemacht hat.

Letztes Jahr hab ich ein Hörbuch mit Reise- und Naturgedichten veröffentlicht („Ich aber seh die Halme wehn…“) –

Neuerdings kann man auch Briefe von mir im Internet lesen, die ich an eine alte Freundin schreibe – „Briefe an Marie“.

Und dann gibt es noch den Roman, der, wenn weiter so viel dazwischen kommt, wahrscheinlich pünktlich zu meinem Renteneintritt mit 67 erscheint.

Von den Puppen-Fotos, die ich seit einiger Zeit mache und die es bald käuflich zu erwerben gibt, erzähle ich ein andermal . . .

Rudi: Was erwartet die Hörer auf deinen CDs? Außer Musssik natürlich…

Schnurrbert: Paragraf 1: Kein Krach – Paragraf 2: Kein Kitsch – Paragraf 3: Kein Dolby Surround.

Es sind vorwiegend ruhige Chansons über die großen Dinge nachts, über vermeintliches Scheitern und die Siege des Augenblicks. Oft melancholisch wie die Liebe, aber nie so düster, dass man sich die Kugel geben müsste. Wer es liebt, einen Song durch mehrmaliges Hören immer weiter zu entdecken, wer sich gern auf ergebnisoffene innere Reisen macht, der ist bei mir richtig.

Rudi: Ah, oh, ja! Welche deiner CDs würdest du Einsteigern empfehlen?

Schnurrbert: Das hängt ganz davon ab, wo sich die/der Einsteigende gerade befindet. Ich denke, mit „Schlachfeld Liebe“ oder mit „Dreizehn Häutungen“ kann man sich sehr gut in meine Welt einschwingen. Wer gleich mit was Aktuellem einsteigen möchte, dem sei die 2008 erschienene CD „Freibeuterherzen“ empfohlen.

Rudi: Kann man dich auch live erleben?

Schnurrbert: Im Moment definitiv nicht. Nach langen Jahren des (musikalischen) Unterwegsseins genieße ich die Abgeschiedenheit meines kreativen Laboratoriums und konzentriere mich lieber drauf, inspirierende CDs zu produzieren.

Rudi: Was sind deine aktuellen Projekte?

Schnurrbert: Gerade bereite ich ein Hörbuch mit den oben erwähnten Engel-Gedichten vor. Im nächsten Jahr wird es sowohl neue Lyrik als auch neue Musik geben.

Und von den Puppen-Fotos, die ich seit einiger Zeit mache und die es bald käuflich zu erwerben gibt, wollte ich ja ein andermal erzählen 😉 . . .

Rudi: Danke, Schnurrbert und – ähem Dirk – für dieses Interview!

Schnurrbert: Danke dir, Rudi! Und weils so schön war, schenke ich allen Pfotenland-BesucherInnen einen Song aus meinem Album „Freibeuterherzen“. Er heißt „Die Kähne am Kanal“ – viel Spaß beim Hören!

Rudi: Und das is nämlich mein Lieblingssong. Da spielen Katzen mit und Mücken und Schwäne!

>> Dirk Schulte: „Die Kähne am Kanal“ MP3

>> Dirk Schulte: „Die Kähne am Kanal“ Text

>> Webseite Dirk Schulte

>> Webseite Dirk Schulte CD „Freibeuterherzen“

>> Lyrik-Band „Kraft unter unseren Schwingen“

>> Dirk Schulte: „Briefe an Marie“

Twitterkatzen-Song von Schnurrbert van der Leyer

In Songs on 6. Oktober 2009 at 23:18

Matze: Liebe Freunde,

ein Format wie PfotenlandJournal für Katzenkultur lebt von seinen Lesern und wird durch die Leser lebendig, die mit ihren Beiträgen das Niewoh Niveau bestimmen und damit fordern und herausfordern, begeistern und informieren. Eure Kommentare beweisen: Die Redaktion ist auf dem richtigen Weg- in unseren Katzenköpfen steckt mehr als nur Catsticks, Garnelen und Thunfisch!

Äußerst kreative Felle finden sich unter unseren Twitter-Freunden. Von journalistischem Können bis hin zur feinen, feinsten Poesie präsentiert sich ein kulturelles Spektrum, das bisher nur im Verborgenen blühte und nun uns allen zugänglich gemacht wird. Dafür danken wir euch!

Unser Freund und Kumpel @HerrIdefix hat sein Innerstes nach außen gekehrt und uns mit seiner „Eine Ode an die Liebste“ (Minka Plüscharsch @Katzentweets) zu Tränen gerührt.

Die Redaktion hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um dieses epochale Werk der Katzen-Weltliteratur endlich vertonen zu lassen.

Rudi: Ey, für euch nur das Beste! Wir haben einen ganz tollen Sänger, Liedermacher und Komponisten  für Fixis Gedicht gewonnen und der hat einen Song daraus gemacht. Einen „Twitterkatzen- Song“. Boah, das ist der HAMMER! Ich habe ihn interwiejuht. Ich war voll aufgeregt, aber er ist sehr nett, und dann haben wir noch etwas Lachs gegessen. Erst wollte ich den Song singen, aber er meinte, lass das man Rudi, das hört sich scheiße komisch an irgendwie.

Und gezz stelle ich ihn vor.

Pfotenland presents: Schnurrbert van der Leyer, bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen im CD- und Printbereich.

Schnurrebert van der Leyer

Schnurrbert van der Leyer

Rudi: Herr van der Leyer, kann ich bitte ein Pfotogramm haben?

Schnurrbert: Ja!

Rudi: Schnurrbert, darf ich Du sagen?

Schnurrbert: Ja!

Rudi: Du darfst auch Du sagen.

Schnurrbert: Ja!

Rudi: …und? Warum haste gezz nen Song draus gemacht?

Schnurrbert: Tiefe Poesie, mitreißende Rhythmik, Hitpotenzial. Dieser Song gehört ab sofort in jedes Ohr und auf jede Katzenzunge. Schwänze und Pfoten sollen wippen, die Welt der Pfoten war reif für die….(Unterbrechung).

Rudi: Äh…ja …danke, verstehe.

Schnurrbert: Ja!

Rudi: Letzte Frage: Mein Kumpel Matze hätter gern was mit Geigen gehabt. Warum keine Geigen?

Schnurrbert: Geigen? GEIGEN! Da kräuseln sich komplett meine Katerkrallen! Der Autor ist kein Typ für GEIGEN! Das ist ein ganzer Kerl, dieser Idefix! Geigen! Das muss grooven, swingen, fetzen, mitreiß….(Unterbrechung).

Rudi:…äh, ja…danke…verstehe!

Schnurrbert: Ja!

Matze: Ja, ähm…das war das Interwiejuh. Und hier, ihr Pfoten, exklusiv für Pfotenland – Journal für Katzenkultur:

Schnurrbert van der Leyer: Ode an die Liebste

Komposition, Gitarre, Gesang:
Schnurrbert van der Leyer

Text: Herr Idefix
(bereits veröffentlicht in der Rubrik Lyrik)

>> Text „Ode an die Liebste“


Katzenjammersehnsuchtsongs

In Songs on 13. September 2009 at 02:20

Die schönsten Love-Songs des großen Poeten und Sängers @HerrIdefix, exklusiv für Pfotenland

Liebeskummer lohnt sich nicht oh Fixi, schade um die Tränen in der Nacht,… Minkaaaaa! Ich bin ja soooo froh, dass Du wieder da bist.

Oh ich hab solche Sehnsucht, ich verlier den Verstand, wo ist nur meine Minka, mein Herzensstern aus Ossiland.

Ich fand sie irgendwo, mit ihrem Plüschpopo, oh Minka. Mihinka. Weiß war ihr Fell, getigert das Deheheckhaar.

Olé, wir fahr’n in‘ Puff nach Barcelona. Olé! Olé! – Olé! Olé!*schmutzigeLiedermiau* (wird in eine andere Rubrik verschoben. Die Red.)

Für Dich @katzentweets solls rote Rosen regnen, Dir sollte sämtlicher Thunfisch begegnen…“

Und diese Katze die ich meine die heißt Minka, kleine freche schlaue Katze Minka, Minka tobt durch ihre Welt, ach ich wär so gern ihr Held.

Herr Idefix

HerrIdefix

Sie gehört zu mir, wie das Catnip-Spielzeugtier. Und ich weiß sie wär hier, wär @SGMaus bei ihr…

Minka meine Perlääääh, Du wundertolle Katz‘, ich hab Dich doch so gernääääh, komm mach wieder Rabatz.

Und diese Katze die ich meine die heißt Minka, kleine freche schlaue Katze Minka, Minka tobt durch ihre Welt, ach ich wär so gern ihr Held.