Journal für Katzenkultur

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TKDT 2012 Neues zur Anmeldung

In TwitKatDosiTreffen on 15. Januar 2012 at 19:48

Liebe Freunde,

heute erreichte die Redaktion eine Nachricht der TKDT- Organisatoren @KaterCharly und @KaterHenry. Es geht so langsam zur Sache. Die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Wer sich bis jetzt noch nicht angemeldet hat, sollte es schnellstens tun. Es wird wieder ein Hammer-Event. Da sind wir sicher.

Noch mal zur Erinnerung: Das TKDT findet am Pfingstwochenende statt. Die Organisatoren haben eine Unterkunft ausfindig gemacht,  wo wir vielleicht sogar alle Unterschlupf finden. Sehr günstige Preise, zentral gelegen und nagelneu.

Aber ihr solltet schnell reagieren- denkt daran, es ist Pfingsten.

Hier ist der Link:  http://www.aohostels.com/de/hamburg/hotel-hamburg-city-sued/hotel/info/

Bisher haben sich die Menschen von folgenden Kumpels angemeldet:

@Skipperjimbo

@Persephone

@JazzmanCat

@Selleman

@RaffiundGordy

@Pienznäschen

@diemanuela

@Kater_Lucky

@mmtoulouse

@KaterQuentin

@KaterPauli

@TerrorCatGang

@EltonTheCat

@Shilakatze

@DickieMcFluff /@KotzeKatze

Wir werden die Liste auch aktualisieren.

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Vom Pinkeln und der Suppenkelle

In Hauptsache gesund on 3. Januar 2012 at 17:05

Liebe Menschen,

eigentlich müsste es euch klar sein, dass wir zu den sehr sauberen Spezies gehören.Wenn wir bei euch einziehen genügt es, uns das Klo zu zeigen und wir benutzen es sofort und zuverlässig. Die meisten von uns graben sich fast bis nach China durch, um die Hinterlassenschaften nicht mehr riechen zu müssen. Wir haben nämlich sehr empfindliche Näschen.

Aber die Geschichte des Katzenklos  ist auch eine Geschichte voller Missverständnisse.

Manchmal reagieren wir anders als geplant, eröffnen in der Wohnung eine Pinkelecke und machen uns bei euch äußerst unbeliebt. Das nennt man in Katzenkreisen „Protestpinkeln“. Wir sprechen nämlich eine andere Sprache und versuchen euch quasi pantomimisch zu vermitteln, dass etwas nicht stimmt- entweder mit dem Klo oder mit uns. Jetzt liegt es an euch, herauszufinden was uns stört.

Wir haben in einer repräsentativen Umfrage unter unseren Kumpels folgende Gründe zusammengetragen:

Wir sind gerade bei unseren Menschen eingezogen und ein anderes Klo gewöhnt. Ein Klo mit Dach oder eines ohne- auf jeden Fall nicht das, was uns zur Verfügung gestellt wird.

Das Klo ist zwar okay, aber es steht an der falschen Stelle. Möglicherweise ist es hier zu laut oder jeder latscht daran vorbei und uns fehlt einfach die nötige Diskretion.

Das Klo ist okay, der Ort auch, aber die Streu ist nicht unser Ding. Da hilft nur ausprobieren oder fragen welche wir gewöhnt sind. Ein paar unserer Findel-Katzen-Kumpels sind und bleiben allerdings Freigänger und überzeugte Botanik-Pinkler- und ihr-wisst-schon-was. Die müssen dann eben die Möglichkeit bekommen, ihr Geschäft open Air zu verrichten.

Manchmal werden wir auch Mitglieder einer Wohngemeinschaft und wollen unser Klo nicht mit anderen teilen. Die Faustregel lautet: Ein Klo mehr als Katzen vorhanden sind aufstellen.

Wenn Equipment und Atmosphäre stimmen und wir plötzlich Parkett, Flokati oder Wasserbett bepinkeln, wird es kompliziert. Dann haben wir keineswegs eine Schraube locker, sondern ein Problem. Entweder hat sich etwas in unserem häuslichen Umfeld verändert das uns gar nicht gefällt oder wir sind schlicht und ergreifend krank. Auf keinen Fall wollen wir aber unsere Menschen ärgern. Wir bitten um Hilfe, zeigen unseren Unmut oder unsere Schmerzen und sind mehr denn je auf das Verständnis unserer Dosenöffner angewiesen.Wenn die aber psychische Probleme ausschließen können, weil zu Hause alles ist wie immer, ist es an der Zeit, körperliche Ursachen zu vermuten.

Die erste Katze die bei der FF wohnte, benutzte immer korrekt ihr Klo. Irgendwann pinkelte sie in die Badewanne und ins Waschbecken. Die FF konnte sich das nicht erklären, bis sie Blutspuren auf der weißen Keramik sah. Taboo hatte also eine Blasenentzündung und brachte vermutlich die Schmerzen beim Wasserlassen mit dem Klo in Verbindung.

Wir fassen zusammen: Bei plötzlicher unerklärlicher Unsauberkeit (auch beim großen Geschäft) führt der erste Weg zum Tierarzt. Und zwar pronto!

Und jetzt kommt die Schrecksekunde aller Dosenöffner: Der Tierarzt verlangt nach einer Urinprobe! Er empfiehlt dieses teure Spezialstreu, das wir natürlich nicht benutzen. Es gibt ein paar Urinauffang-Tipps, die bei dem einen Kumpel funktionieren, bei dem anderen nicht. Bei uns wird nur noch der „Suppenkellen-Trick“ angewandt. Den verraten wir euch jetzt, denn er funktioniert bei uns beiden 100% zuverlässig in dieser Variante:

Der Suppenkellen-Trick

Die Chance auf eine volle Blase ist bei uns nachts am größten.

Das frisch gemachte Klo wird dann ins Wohnzimmer gestellt. Das finden wir nämlich total interessant. Es dauert keine 10 Minuten und der erste von uns sitzt drin. Die FF wartet, bis sich der Proband zurechtgerückt hat (Nerven behalten!) .Wenn es erst mal „läuft“ können wir nämlich nicht mehr stoppen.Wichtig ist, diesen Moment wirklich abzuwarten, sonst wird das nix.

Die FF nähert sich von hinten mit der bereits zurechtgelegten Suppenkelle und schiebt sie einfach unter den Po. Es gerät zwar immer auch etwas Streu mit in den Urin, aber das macht nichts. Bei uns landet immer der komplette Blaseninhalt in der Kelle.

Dann zieht die FF den Urin in eine Einwegspritze und legt sie in den Kühlschrank (wat mutt, dat mutt, bäh). Da wir Nachtpinkler sind, reicht es, die Ausbeute am nächsten Morgen zum TA zu bringen.

Für uns hat das Thema Urinprobe seinen Schrecken verloren.

Wir sind aber gespannt, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder andere Tricks wisst.

Matze+Rudi

Redaktion