Journal für Katzenkultur

Jana und der Pudel

In Infos für die Katz on 18. November 2011 at 13:20

Liebe Twitter-Kumpels,

Pfotenland bittet ja eigentlich nicht um Spenden. Die Redaktion weiß, das ihr euch alle auf die eine oder andere Art für unsere befellten Freunde engagiert. Wir können leider nicht alles Leid der Welt lindern.

Gerade wurden wir aber mit einem Fall konfrontiert, der uns nicht mehr aus dem Kopf geht. Wir kennen Jana persönlich und finden ihren Einsatz bewunderns-und unterstützenswert. Wenn ihr ihren Artikel aufmerksam lest, werdet ihr feststellen, dass sie auf Hilfe angewiesen ist und es alleine nicht schaffen kann, wieder gut zu machen, was Menschen diesem kleinen Tier angetan haben. Ja, wir wissen wohl, diese Hilfe ist nur wie eine einzige Träne im Ozean.

Wenn wir richtig rechnen, benötigen wir ca. 500 Euro für alle notwendigen Maßnahmen.

Wir haben uns etwas ausgedacht: Wir spendieren insgesamt für unsere Pfotenland-Leser 15 komplette Kartensätze der Windsbraut-Poesie-Karten von unserer Futterfrau. Das sind immerhin je 18 Karten mit Wind, Sand und Meer.

http://www.windsbraut-poesie.de/

Die könnt ihr verschicken, verschenken oder im Kamin verheizen (der Winter wird kalt!)

Was ihr dafür tun müsst:

Ihr schickt uns eine Mail an pfotenland@gmx.de und bestellt mit Namen und Adresse die Karten. Dann bekommt ihr von uns eine Bankverbindung und ihr überweist uns 12 Euro (gerne auch mehr) auf das Konto. 10 Euro (und alles was übrig bleibt) werden direkt für Janas Pudel weitergeleitet. 2 Euro (oder auch weniger) verwenden wir für das Porto.

Bitte helft mit!

Matze+Rudi

Diesen Artikel veröffentlichte Jana in dem Forum, in dem wir uns kennengelernt haben. Wir haben ihn uns ausgeliehen.

Hallo ihr Lieben,

Erst mal zu der Situation hier:

Ich wohne und arbeite im Moment in einer Hunde- und Katzenauffangstation in los Perrichos, in der Nähe von Roquetas de Mar. Barbara, bei der ich wohne und die das alles organisiert, begann vor einigen Jahren die Hunde aus dem Tierheim von Roquetas de Mar aufzunehmen, die entweder zu alt, zu krank oder zu schwierig waren um vermittelt zu werden, hatte also eine Art Hundegnadenhof. Unser Nachbargrundstück wurde zu einem Katzenhaus umgebaut, da das Tierheim nicht sehr groß ist und dort in der Zwischenzeit nur noch Hunde (insgesamt ca. 380 Stück) leben. Das Katzenhaus wurde von einem alten Mann geleitet, der das ganze sehr herunterwirtschaftete und verwahrlosen ließ und der nun vor einigen Monaten einen Schlaganfall bekam und nach Deutschland zurück ging. Da seine Erben sich weigern das Katzenhaus zu übernehmen und alles so schnell wie möglich verkaufen wollen baut Barbara nun mit Unterstützung eines schweizer Tierschutzvereins (www.respektierisch.ch) ein neues Katzenhaus auf ihrem Gelände und versorgt die Katzen mit Hilfe von Spenden und ihrer eigenen Rente.

Der Pudel:

Ich und zwei Mädels von dem Schweizer Tierschutzverein fuhren zwischen den Gewächshäusern herum (die sind hier üüüüüüüüüüüberall und man kommt sich vor wie in einem Labyrinth) und sahen einen kleinen, sehr verwahrlosten Hund dort herumlaufen. Da er sehr orientierunglos wirkte hielten wir an (bei jedem kann man das gar nicht machen so viele arme Tiere laufen hier herum). Wir lockten ihn mit Katzenfutter, das wir im Auto hatten und er kam auch direkt auf uns zu und freute sich. Wir sahen dann, dass seine Augen ausgestochen waren, was noch nicht lange her sein konnte, die Wunden waren noch recht frisch und packten ihn ein. Die Tierärztin stellte schwere Misshandlungen fest auf Grund von Entzündungen an den Genitalien und am After sagte sie es könne sein, dass er auch missbraucht wurde. Trotz alldem ist er ein zauberhafter kleiner Hund, total menschenlieb und kuschelbedürftig. Im Moment ist meine Hauptaufgabe hier mich um ihn zu kümmern, er ist also im Prinzip mein Hund, weshalb ich ihn natülich auch gerne in meine Nähe vermittelt haben würde, bzw. zu Menschen die ich kenne 🙂

Jana und der Pudel

Was der Pudel nun bräuchte ist eine Operation, um die Augenreste zu entfernen und die Augenhöhle zuzunähen, da darin ja eine Art Dauerinfektion herrscht und die Augen eitern und die Gefahr einer Infektion groß ist.
Die Operation der Augen, was zunächst das Wichtigste wäre würde 200 Euro kosten. Die weiteren Kosten um den Hund vermittlungsfähig zu machen wären 150 Euro für die Kastration (Tiere aus dem Tierschutz dürfen bei den meisten Vereinen nicht unkastriert vermittelt werden), Leishmaniose Test und Blutbild 100 Euro und Ausstellung des Passes (braucht man um ein Tier von Spanien nach Deutschland zu bringen) 25 Euro.

Da sich hier alles von Spenden und Barbaras Rente finanziert , können wir das Geld im Moment nicht aufbringen, da das Katzenhaus auch Geld verschlingt und die Erben schon damit drohen die Katzen einfach freizulassen, wenn wir nicht bald fertig sind.

Bilder von allem hier und vor allem von dem Pudel findet ihr auch auf meiner Facebook Seite. Einige sind dort ja schon mit mir befreundet, wer das nicht ist kann mich aber gern hinzufügen.

Liebe Grüße von mir und dem Pudel 🙂

Jana

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  1. Ach du meine Güte, das ist ja wirklich furchtbar. Ich darf mir gar nicht vorstellen, wie das Pudelchen gelitten hat. Ihr bekommt gleich mal ne Email von mir. Ich helfe gerne.

  2. kann man auch so spenden ich würde gleich nächsten monat was spenden tun bitte bitte ich will helfen . meine e mail lautet czschorn@yahoo.de
    LG Conny ( Zahni_Le )

  3. Wir sind froh das wir es doch so gut hier haben!

  4. Schickt doch bitte dem völlig überlasteten CCO mal eine Mail…damit ich i.A. was tun kann!

    gez. Quentin Mortimer van Pelt
    Katersekretär

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