Journal für Katzenkultur

So heilen wir. Ein neuer alter Ansatz Teil1

In Hauptsache gesund on 18. Januar 2010 at 21:24

Matze: Liebe Freunde,

das Jahr liess sich ja nicht so toll an. Schon wieder ist der eine oder andere von uns krank geworden. Es ist einfach ein Alptraum. Auch mich hat es diesmal richtig erwischt. Die meisten von euch haben es ja schon mitbekommen, dass wir homöopathisch behandelt werden. Warum das so ist und wie alles vor sich geht, wird unsere Futterfrau versuchen euren Menschen zu erklären. Uns interessiert das nich so dolle- wenn es nur funktioniert.

Liebe Menschen,

ich bin weder esoterisch-, noch öko-bio-oder sonstwie belastet. Ich stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden und glaube nur, was ich sehe oder was bewiesen ist. Und trotzdem bin ich bei der Homöopathie gelandet. Ich gebe meinen Katern Wasser mit aufgelösten Zuckerkügelchen, in dem nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nichts, außer Wasser enthalten ist- und das schon seit vielen Jahren. Was hat mich da geritten, werdet ihr euch fragen. Da gibt es doch die Schulmedizin mit ihrem ganzen Arsenal an antibiotischen Mitteln, die ruck-zuck wirken. Die Bakterien mit einem Rundumschlag platt hauen und die aus einer kranken Katze eine „gesunde“ machen.

Dazu nachher mehr. Jetzt erst noch vorweg: Die moderne Medizin ist ein Segen. Besonders die diagnostischen Möglichkeiten möchte ich nicht missen. Alles klar?

Und jetzt kommt das Aber….aber vor fast dreißig Jahren  erkrankte meine erste (und nie vergessene) Katze Taboo. Sie hatte plötzlich fast flüssigen Durchfall, fraß jedoch wie ein Scheunendrescher. Unser damaliger Tierarzt, der bestimmt nicht besser oder schlechter als alle anderen war, tat sein möglichstes. Nichts schlug an. Taboo wurde immer dünner, ihr Stuhl stank bestialisch.

Meine erste Begegnung mit der Homöopathie fand in meiner Stammkneipe statt. Ich traf dort unseren Nachbarn, einen klassisch arbeitenden Homöopathen. Den habe ich mit dem Mut der Verzweifelung nach einem „Durchfallmittel“ gefragt. So einfach kam ich aber nicht davon. Ich musste ihm die Symptome haarklein schildern- also Farbe, Beschaffenheit und Geruch. Drei Tage später lag ein Rezept im Briefkasten. Das Mittel seiner Wahl hieß „Arsenicum album“. Drei Tage später war Taboo durchfallfrei, hat in ihrem Leben nie wieder darunter gelitten und wurde fast 19 Jahre alt. Glück gehabt? Ja und wie! Hier wurde auf Anhieb das genau passende Mittel gefunden.

So gut es damals ohne unser geliebtes Internet ging, habe ich mich in den folgenden Jahren immer mal wieder mit der Homöopathie beschäftigt. Ich habe ein paar Standardmittel bei akuten Erkrankungen meiner Katzen angewandt. Zugegebener Maßen mit wechselndem Erfolg. Ich war immer ganz schnell beim TA und habe im Grunde meines Herzens der Schulmedizin vertraut. Ossi, Murphy und Yoda wurden nicht mal 10 Jahre alt. Sie starben an Leukose, Nierenversagen und an einer „Lebergeschichte“ mit Anämie. Die Schulmedzin war in allen Fällen hilflos. Matzes Halbruder Jedi starb an HCM- das war Schicksal. Muffin haben wir im April 2009 von ihren Schmerzen erlösen müssen. Sie litt an chronischer Gingivitis/Stomatits, einer Autoimmunerkrankung des Zahnfleisches und Rachenraumes, bei der die kranken Zellen die gesunden zerstören. Monatelang hatte sie nur mit Kortisongaben eine einigermaßen beschwerdefreie Zeit. Dann forderte dieses Medikament seinen Tribut und griff auch die Leber und Nieren an. Muffin war nicht so streßresistent wie Matze und Rudi.

Im Auto fühlte sie sich nicht wohl, wir hätten eine längere Fahrzeit zum Homöopathen in Kauf nehmen müssen. Ihr drei Mal pro Tag homöopathische Mittel eingeben war sehr schwierig. Ich habe wieder auf die Schulmedizin gesetzt und bereue es. Ich wollte ihr mit Depotspritzen ständige TA-Besuche ersparen. Ich hätte auf meinen Instinkt hören sollen.

Bevor ihr jetzt verständnislos den Kopf schüttelt: Wir haben nun eine sehr aufgeschlossene, sehr gründliche schulmedizinische Tierärztin gefunden. Die bereit und sehr interessiert daran ist, sich mit unserem Ansatz auseinander zusetzen. Die immer für eine zweite Meinung zur Verfügung steht und auch Matzes komplette Unterlagen vorliegen hat. Das gibt mir ein doppelt gutes Gefühl. An Matzes Krankheitsgeschichte- er leidet seit seiner Kittenzeit an chronischem Schnupfen- werde ich versuchen, euch die Homöopathie nahe zubringen.

So gut es geht und  leider nur so viel, wie ich davon verstehe.

Das wird aber dann ein zweiter Artikel, der in Kürze folgt. Die Auseinandersetzung damit und die Recherche dazu wird mir hoffentlich helfen, dieses sehr komplexe Thema auch für mich ein wenig transparenter zu machen.

Liebe Grüße und bleibt und werdet gesund!

Futterfrau

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