Journal für Katzenkultur

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So heilen wir. Ein neuer alter Ansatz Teil 3

In Hauptsache gesund on 23. Januar 2010 at 23:35

Matze: Jetzt kommt der letzte Teil von Futterfraus Artikel über die Homöopathie.

Der handelt von mir. *stolzindiebrustwerf*  Mir ging es es nämlich mal voll schlecht und sie wusste nicht mehr weiter….

Matze 2005 Der Schnodder läuft aus seiner Nase.

Liebe Menschen,

jetzt erzähle ich euch Matzes Geschichte:

Unser Regenbogen-Kater Jedi brauchte dringend einen Kumpel, der genau so temperamentvoll war wie er. Das war vor fast fünf Jahren. Jedis Züchter hatte gerade wieder Kitten abzugeben. Ich habe mich auf den ersten Blick in den kleinen Ibrahim verliebt. Wie kann es anders sein- er war der mickrigste aus dem Wurf. Zart, mit großen Augen- und er sprang mir sofort auf die Schulter und blieb dort sitzen. Man soll sich das stärkste, kräftigste Kitten aussuchen. Mein Herz wollte aber ihn und keinen anderen. Alle Kitten aus dem Wurf waren erkältet, Ibrahim hatte es am schlimmsten erwischt. Wir konnten ihn erst 14 Tage später abholen.

Aus Ibrahim wurde Matze und zog bei uns ein. Nach drei Tagen waren er und Jedi die besten Freunde und putzten sich mit Hingabe. Nach einer Woche begann Matze wieder zu niesen. Ich machte mir keine großen Sorgen- er stammte aus einem Tierarzthaushalt, wir hatten guten Kontakt. Wir bekamen ein Antibiotikum geschickt. Matze war zehn Tage schnupfenfrei, dann nieste er wieder und wieder und wieder. Der Züchter bot uns an, Matze zurück zu nehmen. Um nichts in der Welt hätte ich mich von ihm wieder getrennt. Wir stellten ihn unserem TA vor, er bekam Antibiotika. Wir holten eine zweite Meinung bei einem anderen TA  ein- er bekam  ein Antibiotikum, wir waren bei einem dritten TA- ohne Erfolg.

Es wurde ein Antibiogramm erstellt und „nur“ Pasteurellen gefunden. Das komplette Arsenal an schulmedizinischen und naturheilkundlichen Mitteln verpuffte. Wen es interessiert, er bekam  Zithromax, Baypamune, Bisolvon, Feligeran, Chloromycetin Palmitat, Ampicilin, Engystol, Sinupret, Petmun/Synolax, Membrana nasalium, Euphorbium…und sicher noch ein paar andere Mittel, die ich mir nicht notiert habe. Nebenbei setzte ich den armen Kerl zu Hause in seinen Kennel und versuchte, ihm mit Salz-Dampfinhalationen Erleichterung zu verschaffen. Wir haben einen Luftbefeuchter von Wick angeschafft- und waren dann mit unserem Latein am Ende.

Selbstverständlich wurde der Schnupfen chronisch und Matze ging es richtig dreckig. Dicke, zähe Rotzblasen hingen vor seinem Näschen, das komplett zu saß, nachts bekam er Schnappatmung. Nächste Station Tierklinik. Die sehr nette Ärztin dort gab unumwunden zu, dass die Schulmedizin in Matzes Fall am Ende der Fahnenstange angekommen war. Ihr Tipp: Versuchen sie es mit Homöopathie.

Ja, klar. Damit hatte ich mich ja gelegentlich schon beschäftigt. Wir waren auch Patienten bei unserem ausschließlich homöopathisch arbeitenden Arzt. Mein Fehler, ich glaubte anfangs, dass ein „Schnupfen“ ja wohl kein Problem sein dürfte. Und hatte ich wirklich Vertrauen zu Mitteln, die wissenschaftlich sehr umstritten sind? Jetzt hatte ich keine Wahl und tat das, was viele verzweifelte Tierbesitzer tun: ihr „austherapiertes“ Tier zu einem Homöopathen bringen.

Wenn ihr jetzt glaubt, dass Matze vier Wochen nach Beginn der homöopathischen Behandlung „gesund“ war, muss ich euch enttäuschen. Ich habe aber auch nicht nach vier Wochen das Handtuch geworfen, wie viele andere Besitzer von „hoffnungslosen Fällen“ und gesagt: Hömöopathie bringt nix! Ich habe mit Erstaunen und Erleichterung erlebt, wie sich der Zustand meines Katers kontinuierlich besserte. Der Schnupfen war nach wie vor da, aber Matze hat ihn einfach ignoriert und tobte endlich fit wie ein Turnschuh durch die Gegend.

Wir sind mittlerweile fast vier Jahre in Behandlung. Wir gehen einen langen, aufwändigen Weg. Während dieser Zeit beobachte ich den Krankheitsverlauf und versuche zu verstehen, was dort vorgeht. Matze hat in dieser Zeit eine unendliche Anzahl an Mitteln bekommen, die jeweils seinem momentanen Zustand angepasst wurden, er bekommt zusätzlich Nosoden und sein Konstitutionsmittel, das für ihn passend ausgesucht wurde.

Der Ansatz der Behandlung- ich hoffe, ich erkläre das einigermaßen richtig- ist folgender:

Chronisch kranke Patienten leiden an latenten Erkrankungen, die von der chronischen Krankheit „überlagert“ werden. Da die klassische Homöopathie eine ganzheitliche Heilung anstrebt, kann die aktuelle Erkrankung nicht nur als Symptom behandelt werden, sondern wird im großen Zusammenhang gedeutet. Eine Hautkrankheit wird also nicht mit Salbe „zugeschmiert“ und oberflächlich geheilt, sondern es wird nach einer organischen Ursache gesucht. Ich zitiere hier aus einem Artikel, weil ich es nicht besser erklären kann:

Unter Heilung versteht die Klassische Homöopathie nicht nur das Verschwinden der Krankheitssymptome. Vielmehr geht die Heilung mit einem erhöhten Wohlbefinden des Patienten einher. Nach Verabreichung der richtigen Arznei kommt es zunächst zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens. Erst dann verschwinden Organsymptome von innen nach außen und von oben nach unten. Zuerst heilen also innere Organe wie Herz, Leber, Niere aus, und dann erst gesunden die äußeren Organe, wie z.B. die Haut. Wenn eine Therapie zu einer Verschiebung der Symptome in einer anderen als der oben angegebenen Richtung führt, handelt es sich immer um eine Unterdrückung der Krankheit! Es gilt auch, dass neuere Symptome zuerst verschwinden, während schon länger bestehende Beschwerden sich erst später auflösen. Diese Gesetzmäßigkeiten werden nach dem berühmten Schüler Hahnemanns, C. Hering, die Heringschen Regeln genannt:

Die Richtungsgesetze der Homöopathie

(Die Heringschen Regeln)

Die Heilung schreitet fort:
von innen nach außen
von oben nach unten
Symptome verschwinden in der
umgekehrten Reihenfolge ihres Erscheinens

In Matzes Fall traten lange Zeit keine akuten Erkrankungen auf. Unser TA hat ein paar graue Haare bekommen. Matze ist einer der härtesten Brocken in seiner Praxis. Sein Allgemeinbefinden war lange Zeit gut, der Schnupfen, wenn auch mäßiger, war immer da. Als erstes trat vor ein paar Wochen der schon erwähnte Gallenstau auf, der mit einer einzigen Gabe eines Mittels schnell behoben wurde. Dann änderte sich sein Befinden. Matze war schlapp und schläfrig. Wir erstellten ein großes Blutbild. Die Nierenwerte waren grenzwertig, eine Urinprobe brachte eine Blasenentzündung zu Tage. Die Mittel wurden umgestellt, die Blasenentzündung ohne Antibiotikum geheilt. Eine zweite Urinprobe zeigte es schwarz auf weiß: Die Mittel wirken. Dann verstärkte sich der Schnupfen- er hatte nun eine akute Erkältung. Auch hier sind wir jetzt über den Berg. Wir warten hände-und pfotenringend auf einen Hautausschlag, der zeigen würde, dass sich die Krankheit nach außen verlagert.

Wir geben nicht auf. Matze ist zäh und wir auch. Wir haben in den ganzen Jahren auf Antibiotika verzichten können. Matzes Immunsystem wird so trainiert, er wird es immer besser schaffen, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Wir haben auch einen Allergietest machen lassen. Matze ist gegen einige Futterbestandteile allergisch und bekommt nur noch „ungefährliches“ Futter. Wie weit diese Maßnahme greift, wissen wir nicht, aber schaden kann es nicht. Wenn wir mit diesem Schnupfen leben müssen, können wir auf jeden Fall Schadensbegrenzung betreiben und sofort gegen steuern, wenn die inneren Organe in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wie ihr seht, ist dieser Bericht ein sehr persönlicher. Wir gehen diesen Weg weiter, weil wir immer mehr Vertrauen gewinnen zu unserem Arzt und zur Homöopathie. Wenn ihr ein „austherapiertes“ Tier heilen wollt, erwartet keine Wunder. Sucht euch einen guten, erfahrenen Therapeuten und habt Vertrauen und Geduld. Oder versucht es gleich mit dieser sanften, ganzheitlichen Heilmethode, bevor aus einer akuten eine chronische Erkrankung wird.

“Wenn ein Chemiker die homöopathische Arznei untersucht, findet er nur Wasser und Alkohol; wenn er eine Diskette untersucht, nur Eisenoxid und Vinyl. Beide können jedoch jede Menge Informationen bergen.”

Dr. Peter Fisher, Forschungsleiter am Royal London Homeopathic Hospital

Liebe Grüße und bleibt und werdet gesund !

Futterfrau

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So heilen wir. Ein neuer alter Ansatz Teil 2

In Hauptsache gesund on 19. Januar 2010 at 22:20

Liebe Menschen,

wenn ihr jetzt einen fundierten Artikel über die Klassische Homöopathie lesen wollt, muss ich euch enttäuschen. Freund Google bietet Interessierten aber umfangreiches Material. Ich beschränke mich darauf wiederzugeben, was ich gelesen, gehört, erfragt und erlebt habe.

Hier eine kurze Definition:

Homöopathie zählt zu den alternativen Heilmethoden. Homöopathie wird häufig fälschlicher Weise in Verbindung gebracht mit Pflanzenheilkunde, Akupunktur, Traditionelle Chinesische Medizin. Die Homöopathie ist eine eigenständige Therapieform mit ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten. Ein Heilpraktiker wird erst durch eine Zusatzausbildung zum Homöopathen.

Wenn ich erzähle, dass ich meine Kater homöopathisch behandeln lasse, höre ich oft: „Habe ich auch schon versucht, hat nichts gebracht“.Warum hat es „nichts gebracht“? Weil ein kleiner aber feiner Unterschied darin besteht, ob ich Mensch oder Tier nach homöopathischen Gesichtspunkten behandle oder ob ich einfach homöopathische Mittel verwende.

Natürlich kann ich als Laie gelegentlich zu einem homöopathisch aufbereiteten Mittel greifen, um akute Krankheiten sanft aus zuheilen. Ich habe z.B. immer Arnica D6 parat. Nach Operationen ist es ein wunderbares Wundheilmittel, ebenso bei Prellungen, Muskelschmerzen oder Zahnentzündungen. Apis C30 liegt immer im Sommer griffbereit. Falls ein Felltier unbedingt eine Biene oder Wespe fressen will und in den Hals gestochen wird, beginnt damit die Erste Hilfe und gibt Zeit, den TA zu erreichen. Ich habe Apis für diesen Zweck  noch nicht benötigt, aber es beruhigt mich, dass es im Haus ist.

Wer es nicht weiß- Apis ist Bienengift. Ich gebe also bei einem Bienenstich (verdünntes/ aufbereitetes) Bienengift und handele nach dem homöopathischen Grundsatz: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Deshalb hilft Apis u.a. auch bei stechenden Schmerzen. Als ich neulich mit bloßer Hand ein heißes Backblech aus dem Ofen zog (fragt jetzt bloß nicht, warum!) und aufheulend durch die Küche sprang, habe ich in meiner Verzweiflung Apis eingeworfen, weil ich den Brandschmerz durchaus als „stechend“ empfand. Ein spezielles Mittel für Brandverletzungen hatte ich nämlich nicht im Angebot.

Was auch immer dann vor sich ging- in diesem Fall schließe nicht mal ich einen Placebo-Effekt aus- nach 5! Minuten war der Schmerz weg. Zwischen Daumen und Zeigefinger hatte sich eine riesige Blase gebildet, die in den nächsten Tagen schmerzfrei und problemlos austrocknete. Das halte ich für ein kleines Wunder.

Pulsatilla ist ein Mittel für Frauenkrankheiten, aber auch für Atemwegserkrankungen, Augeninfektionen, Verdauungsbeschwerden. Ein Mittel also für verschiedene Beschwerden? Ja, genau und das macht die Sache ja so spannend und für den Laien schwer begreifbar. Je mehr ich mich mit der Materie beschäftige, um so seltener greife ich einfach zu einem Mittel, das auf dem ersten Blick „passt“. Wie vielschichtig die Homöopathie ist, nach welchen Gesichtspunkten ein Mittel gewählt werden muss, dass nicht nur die Diagnose, sondern auch die Symptome in Betracht gezogen werden, das kann, wer möchte, jeder im Internet nachlesen.

Die Anwendung der Mittel gehört jedoch eindeutig in die Hände eines erfahrenen Homöopathen oder eines Arztes mit Zusatzausbildung. Ein klassisch arbeitender Homöopath versucht, dieses eine Mittel anhand einer eingehenden Anamnese zu finden. Besonders schwierig gestaltet sich diese Anamnese natürlich bei tierischen Patienten. Hier ist der Heilpraktiker neben seiner eigenen Einschätzung der Situation besonders auf die Beobachtungen der Tierhalter angewiesen. Mir ist es in Fleisch und Blut über gegangen, Matze und Rudi ständig zu beobachten. Ich registriere unterbewusst ungewöhnliches Verhalten, Fressgewohnheiten, veränderten Stuhlgang oder Schlafrhythmen, um diese Informationen bei Bedarf abrufen zu können. Wenn auf Anhieb das passende Mittel gefunden wird, genügt häufig eine einzige Gabe um die Heilung in Gang zu bringen.

Matze hatte vor ein paar Monaten einen Gallenstau. Wir ließen ihn sofort untersuchen, als ich sehr hellen Stuhl bemerkte. Ein Mittel, eine Gabe davon in der Praxis und die Geschichte war ausgestanden.

Natürlich sieht ein Homöopath diesen Gallenstau nicht als eigenständige Krankheit, sondern als Symptom einer ganzheitlichen Erkrankung. Matzes chronischer Schnupfen wird nicht ausheilen können, solange sich akute Krankheiten unter der chronischen „verstecken“. So nach und nach kommen einige akute Symptome zum Vorschein. Wir haben sie bisher alle ohne Antibiotika in den Griff bekommen. Die hat der Kleine auch genau so reichlich wie vergeblich als Kitten bekommen.

Matzes Geschichte erzähle ich euch im nächsten Artikel.

Liebe Grüße und bleibt und werdet gesund!

Futterfrau

So heilen wir. Ein neuer alter Ansatz Teil1

In Hauptsache gesund on 18. Januar 2010 at 21:24

Matze: Liebe Freunde,

das Jahr liess sich ja nicht so toll an. Schon wieder ist der eine oder andere von uns krank geworden. Es ist einfach ein Alptraum. Auch mich hat es diesmal richtig erwischt. Die meisten von euch haben es ja schon mitbekommen, dass wir homöopathisch behandelt werden. Warum das so ist und wie alles vor sich geht, wird unsere Futterfrau versuchen euren Menschen zu erklären. Uns interessiert das nich so dolle- wenn es nur funktioniert.

Liebe Menschen,

ich bin weder esoterisch-, noch öko-bio-oder sonstwie belastet. Ich stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden und glaube nur, was ich sehe oder was bewiesen ist. Und trotzdem bin ich bei der Homöopathie gelandet. Ich gebe meinen Katern Wasser mit aufgelösten Zuckerkügelchen, in dem nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nichts, außer Wasser enthalten ist- und das schon seit vielen Jahren. Was hat mich da geritten, werdet ihr euch fragen. Da gibt es doch die Schulmedizin mit ihrem ganzen Arsenal an antibiotischen Mitteln, die ruck-zuck wirken. Die Bakterien mit einem Rundumschlag platt hauen und die aus einer kranken Katze eine „gesunde“ machen.

Dazu nachher mehr. Jetzt erst noch vorweg: Die moderne Medizin ist ein Segen. Besonders die diagnostischen Möglichkeiten möchte ich nicht missen. Alles klar?

Und jetzt kommt das Aber….aber vor fast dreißig Jahren  erkrankte meine erste (und nie vergessene) Katze Taboo. Sie hatte plötzlich fast flüssigen Durchfall, fraß jedoch wie ein Scheunendrescher. Unser damaliger Tierarzt, der bestimmt nicht besser oder schlechter als alle anderen war, tat sein möglichstes. Nichts schlug an. Taboo wurde immer dünner, ihr Stuhl stank bestialisch.

Meine erste Begegnung mit der Homöopathie fand in meiner Stammkneipe statt. Ich traf dort unseren Nachbarn, einen klassisch arbeitenden Homöopathen. Den habe ich mit dem Mut der Verzweifelung nach einem „Durchfallmittel“ gefragt. So einfach kam ich aber nicht davon. Ich musste ihm die Symptome haarklein schildern- also Farbe, Beschaffenheit und Geruch. Drei Tage später lag ein Rezept im Briefkasten. Das Mittel seiner Wahl hieß „Arsenicum album“. Drei Tage später war Taboo durchfallfrei, hat in ihrem Leben nie wieder darunter gelitten und wurde fast 19 Jahre alt. Glück gehabt? Ja und wie! Hier wurde auf Anhieb das genau passende Mittel gefunden.

So gut es damals ohne unser geliebtes Internet ging, habe ich mich in den folgenden Jahren immer mal wieder mit der Homöopathie beschäftigt. Ich habe ein paar Standardmittel bei akuten Erkrankungen meiner Katzen angewandt. Zugegebener Maßen mit wechselndem Erfolg. Ich war immer ganz schnell beim TA und habe im Grunde meines Herzens der Schulmedizin vertraut. Ossi, Murphy und Yoda wurden nicht mal 10 Jahre alt. Sie starben an Leukose, Nierenversagen und an einer „Lebergeschichte“ mit Anämie. Die Schulmedzin war in allen Fällen hilflos. Matzes Halbruder Jedi starb an HCM- das war Schicksal. Muffin haben wir im April 2009 von ihren Schmerzen erlösen müssen. Sie litt an chronischer Gingivitis/Stomatits, einer Autoimmunerkrankung des Zahnfleisches und Rachenraumes, bei der die kranken Zellen die gesunden zerstören. Monatelang hatte sie nur mit Kortisongaben eine einigermaßen beschwerdefreie Zeit. Dann forderte dieses Medikament seinen Tribut und griff auch die Leber und Nieren an. Muffin war nicht so streßresistent wie Matze und Rudi.

Im Auto fühlte sie sich nicht wohl, wir hätten eine längere Fahrzeit zum Homöopathen in Kauf nehmen müssen. Ihr drei Mal pro Tag homöopathische Mittel eingeben war sehr schwierig. Ich habe wieder auf die Schulmedizin gesetzt und bereue es. Ich wollte ihr mit Depotspritzen ständige TA-Besuche ersparen. Ich hätte auf meinen Instinkt hören sollen.

Bevor ihr jetzt verständnislos den Kopf schüttelt: Wir haben nun eine sehr aufgeschlossene, sehr gründliche schulmedizinische Tierärztin gefunden. Die bereit und sehr interessiert daran ist, sich mit unserem Ansatz auseinander zusetzen. Die immer für eine zweite Meinung zur Verfügung steht und auch Matzes komplette Unterlagen vorliegen hat. Das gibt mir ein doppelt gutes Gefühl. An Matzes Krankheitsgeschichte- er leidet seit seiner Kittenzeit an chronischem Schnupfen- werde ich versuchen, euch die Homöopathie nahe zubringen.

So gut es geht und  leider nur so viel, wie ich davon verstehe.

Das wird aber dann ein zweiter Artikel, der in Kürze folgt. Die Auseinandersetzung damit und die Recherche dazu wird mir hoffentlich helfen, dieses sehr komplexe Thema auch für mich ein wenig transparenter zu machen.

Liebe Grüße und bleibt und werdet gesund!

Futterfrau

Miau- ich will dich freien

In Fell sucht Fell on 17. Januar 2010 at 19:17

Rudi: Ich habe einen neuen Job! Ich bin jetzt der Chef von der Anzeigenabteilung für einsame Katzen.

Miezen, Kumpels, Felle- wer sucht, der findet.  Pfotenland- Journal für Katzenkultur bietet euch hier eine Plattform für eure Sehnsüchte jenseits von Mäusen und Catsticks. Schaltet eine Anzeige und die einsamen Zeiten sind Geschichte. Dieser Service ist selbstverständlich kostenlos. Unseriöse Zuschriften werden  von der Redaktion kommentarlos gelöscht.  Formuliert einen Text mit  euren Vorzüge, Hobbys, Talenten und Wünschen. Ein vorteilhaftes Foto ist empfehlenswert. Das ganze schickt an Pfotenland@gmx.de.  Die Anzeige wird zeitnah veröffentlicht, ebenso alle darauf eingehenden Zuschriften.

Und gerade fällt mir noch was ein: Wenn ihr der Mieze eures Lebens oder dem Kater eures Herzens einen Gruß hinterlassen wollt, dann wartet nicht auf den Valentinstag, sondern schickt eure Grüße über Pfotenland !

Für euer Glück seid ihr dann aber allein verantwortlich.

http://tinyurl.com/ycmu6bs

Fixis Plüscharsch-Song

In Songs on 12. Januar 2010 at 17:45

Minka Plüscharsch und Fixi Mausebär

unser Liebespaar 2010

Rudi: Zicke gegen Macho, Charme trifft auf geballte Männlichkeit, Ups and Downs –

@Katzentweets und @HerrIdefix – Romeo und Julia oder Richard Burton und Liz Taylor der Katzenwelt.

Manno, was haben die sich gezankt. Was haben die uns genervt. Wir haben mit gelitten und mit gehofft.

Gezz sieht es echt so aus, als würde alles, alles gut. Fixi hat sich besonnen! Endlich! Er ist seinem Ruf gerecht geworden und legt seiner Liebsten sein neuestes Werk zu Pfoten.

Die Redaktion freut sich, dieses wunderschöne Poem exklusiv auf Pfotenland veröffentlichen zu dürfen. Voila:

Plüscharsch-Song

Jeden Tag sitz ich am Fenster,
und ich seh den Menschen zu,
ich lieg hier auf meinem Kratzbaum,
doch ich finde keine Ruh.

Diese eine Liebe wird nie zuende gehen,
wann werd ich sie bloß mal sehen.

Manchmal schließe ich die Augen,
stell mir vor sie wär’ beim mir,
dann denk ich an ihren Plüscharsch
und mein Herz das wird so schwer.

Diese eine Liebe wird nie zuende gehen,
wann werd ich sie bloß mal sehen.

Ooooh ich hab solche Sehnsucht,
ich verlier mein Winterfell,
ich will zu Minka Plüscharsch,
ich will zu ihr und zwar ganz schnell.

Wie oft saß ich schon im Körbchen,
wie oft sprang ich in’ Karton,
wie oft mussten sie mich retten,
vorm Versand mi’m Postillon.

Diese eine Liebe wird nie zuende gehen,
wann werd ich sie bloß mal sehen.

Ooooh ich hab solche Sehnsucht,
ich verlier mein Winterfell,
ich will zu Minka Plüscharsch,
ich will zu ihr und zwar ganz schnell.

Sie ist zwar etwas zickig,
dafür ist sie wunderschön
und ich weiß jeder Zweite hier,
kann mich garantiert verstehen.

Ooooh ich hab solche Sehnsucht,
ich verlier mein Winterfell,
ich will zu Minka Plüscharsch,
ich will zu ihr und zwar ganz schnell.

Text @HerrIdefix

 

Ein gutes Jahr euch allen!

In Infos für die Katz on 12. Januar 2010 at 16:37

Liebe Freunde, Kumpels, Twitter-Katzen,

das Pfotenland-Journal für Katzenkultur freut sich, mit euch in das neue Jahr zu starten.
Die Redaktion wünscht allen Lesern und freien Mitarbeitern eine schöne gemeinsame Zeit. Unser Herzenswunsch: Werdet und bleibt alle gesund!

Wir denken auch an all unsere Freunde, die uns im letzten Jahr verlassen haben.
Ihr bleibt immer in unseren Herzen.

Matze+Rudi
Redaktion

Rudi+Matze 2010