Journal für Katzenkultur

Aus dem Leben eines Geheim-Katers Teil 2

In Vier-Pfoten-Stories on 8. Dezember 2009 at 13:07

Hallo Kumpels!

Der ganz geheime Neo hat uns auf ganz geheimen Wegen den zweiten Bericht seines ganz geheimen Lebens im Untergrund zukommen lassen. Lest schnell, denn diese Aufzeichnung vernichtet sich selbsttätig nach 30 Sekunden….

Mission: Der rote Punkt

Neo:Ihr fragt euch sicherlich, was mein Geheimauftrag überhaupt ist. Er ist so einfach zu verstehen und doch so schwer umzusetzen: ich muß den roten Punkt finden und einfangen.

Er birgt Allwissen, ewige Verzückung, unendlichen Spieltrieb, Seelenheil für die gesamte Pfotenwelt!

Doch ich sollte von vorne beginnen. Ich kehrte also bei den Monstern ein. Natürlich verhielt ich mich erst einmal wie ein ganz normaler Kater. Auch das hatte ich gelernt.

Ich wurde aus dem mobilen Gefängnis entlassen und sah mir zuerst genau meine Umgebung an. Große Fenster, viele Erhöhungen (die Monster nennen es Kratzbäume und nicht-auf-die-Schränke), die ich für Spähvorhaben gut verwenden kann, großzügige Verpflegung, gängiges Gelände-es hätte schlimmer kommen können.

Doch zurück zu den Monstern. Erst einmal mußte ich ihr Vertrauen gewinnen, damit ich später in Ruhe arbeiten konnte. Sie schienen ein wenig überrascht und warfen Begriffe wie „zu neugierig“, „überhaupt nicht ängstlich“, „als wäre er hier schon zu hause“, ein. Ich war zu auffällig. Konzentrieren, Neo!

Kontaktaufnahme

Ein wenig später setzten sie sich auf das Sofa. Ich nutzte die Gelegenheit, sprang zu ihnen und warf mich vor jedem der beiden auf den Rücken, legte das Köpfchen schief, brummte, dass ich meinen Speichel nicht mehr halten konnte und kniff entspannt die Augen zu.

Das zeigte Wirkung. Mir wurde ausgiebig der Bauch gekrault und…was soll ich sagen? Man kann durchaus das Angenehme mit dem Nötigen verbinden.

Das Fressen sollte sich noch als ein wenig schwierig erweisen. Monster erwarten, daß man Unmengen auf einmal verschlingt und dann ungeduldig nach mehr miaut. Aber ich habe für so etwas keine Zeit! Nie die Umgebung aus dem Blick verlieren!

Observierung

Sondierung des Terrains

Ich fraß ein bisschen, um mich weiter unauffällig zu verhalten, dann ging ich wieder der Ausspähung nach. Als ich völlig versunken die Umgebung erkunde, passiert es dann: sie steht vor mir.

Damit hatte ich nicht gerechnet….

Wir hoffen auf eine Fortsetzung und drücken die schweißnassen Pfoten.

Matze+Rudi



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  1. das ist ja voll spannend! ich warte auf teil 3

  2. *zitter* ist das spannend (als die Menschin den letzten Satz las, guckte sie so wissend und nickte verständnisvoll -> sehr verdächtig)

    Matze und Rudi, ihr leistete tolle Arbeit Jungs und der Neo, der ist cooooohool!

    Mit lieben Kopfstupser
    Marzipan & Champagner

  3. Das waren eben wir!!!! SORRY!!!

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