Journal für Katzenkultur

Aus dem Leben eines Geheim-Katers Teil 1

In Vier-Pfoten-Stories on 14. November 2009 at 16:50

Liebe Pfotenland-Leser,

die Redaktion ist an einer gaaaanz heißen Sache dran! In einer Nacht-und Nebelaktion und unter Einsatz unserer sieben Leben ist es uns gelungen, IHN dazu zu bewegen, über sein geheimes Leben im Untergrund zu berichten, exklusiv für PfotenlandJournal für Katzenkultur! Wer er ist? Zuviel dürfen wir nicht preisgeben. Selbstverständlich schützt die Redaktion ihre Informanten. Aber lest selbst- und bedenkt, dass für Kitten dieser Artikel nicht geeignet ist!

Mein Name ist Neo, Neo Monster.

Neo. Agent.

Neo: In einem früheren Leben nannte man mich Leo, aber für meinen neuen Geheimauftrag hier bei Familie Monster mußte ich mir einen Decknamen zulegen. Um authentisch zu wirken, soll man immer so nah wie möglich an der Wahrheit bleiben. Deshalb die minimale Abweichung meines Namens.

Ich bin 10-11 Jahre alt, großrahmig, 5kg schwer und rot. Über mein Vorleben möchte ich hier nicht sprechen. Es könnten Personen kompromittiert werden, die ich zu schützen gedenke.

Beginnen wir also vor ungefähr einem Jahr. Ich bewarb mich beim Trainingslager „Katzenhilfe“.

Erst einmal wurde ich einem körperlichen Eignungstest unterzogen. Ich wurde für tauglich befunden und meine körperliche Belastungsfähigkeit steht in positivem Kontrast zu meiner langjährigen Berufserfahrung.

Ich wurde psychologisch geschult, um dem Feind bestmöglich gewappnet begegnen zu können. Es wurden neue, unbekannte Substanzen an mir getestet (Wurmkur, Flohmittel, Impfung), die mich stärker und unempfindlicher machen sollten.

Weitere Details muß ich hier auslassen. -geheim-

Meine Ausbildung war abgeschlossen und ich tigerte nervös umher, weil ich jetzt endlich meinen ersten Auftrag wollte. Ich war heiß, ich war bereit!

Mir war schon immer bewußt, daß ich zu etwas Besonderem erkoren war. Menschen allein wären keine Herausforderung für mich.

Dann, eines Tages… ich war gerade dabei mir die Verhaltensmuster von Jungtieren noch einmal genau einzuprägen und subtile Nahkampfttechniken zu perfektionieren, geschah es.

Waschechte Monster standen in der Tür und mir war sofort klar: das ist Deine Chance.

Let the show begin! Ganz, wie ich es gelernt hatte, ging ich galant, weltmännisch und unerschrocken auf sie zu. Sie sollten sich sicher fühlen.

Wie genau ich zu dem Auftrag kam, also, ihr wißt ja…geheheim. Nur so viel: Um die Beine streichen, Kulleraugen machen, nicht mehr von der Seite weichen, tief und anhaltend schnurren sind nur die geringsten meiner Methoden.

Die Monster gingen irgendwann wieder. Ich wußte noch nicht, ob ich den Job bekomme. Eine unruhige Nacht lag vor mir. Doch dann, am nächsten Morgen waren sie wieder da. Jetzt beginnt der Teil, den ich so ersehnte und vor dem ich mich doch so fürchtete.

Sie haben einen Panzerwagen mitgebracht. Ich werde darin mit ihnen reisen und darf mir nicht anmerken lassen, daß mir das zu schaffen macht. Sonst schöpfen sie womöglich noch Verdacht.

Ich steige freiwillig ein und erhasche einen letzten Blick auf das Trainingslager. Jetzt bin ich auf mich allein gestellt. Aber ich habe die feste Absicht, meine Aufgabe gut zu erfüllen…

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  1. Die Einleitung ist ja auch genial.
    Schöner Bericht! Ich warte gespannt auf die nächsten Insiderinfos.

  2. Wow *vorspannungluftanhalt* — ich hoffe Neo007 schreibt bald weiter – das ist ja zuuuuuu interessant!!!

    Begeisterte Schnurrgrüße
    Lucy

  3. Ohhhh *zitter* ist das aufregend !!
    Was er wohl für einen Auftrag hat ?? Wir haben nur einen Therapieauftrag, das ist ein Knochenjob
    *stolzsei* wir haben ihn mal schon an unsere Menschin gerochen, er riecht verdammt gut (durften wir das verraten? *unsicherguck*)

    Lieber Redaktion, vielen lieben Dank das ihr uns hier so eine tolle und informative Plattform erschaffen habt!

    Mit lieben Köpfchenstupser
    Marzipan & Champagner

  4. @Marzi_Champi Ja, das waren keine sicherheitsrelevanten Informationen.

  5. Boah. Das ist ja voll spannend! Mach weiter so. Wenn ich weiß, dass Du im Dienst bist und über die Welt wachst, kann ich gut schlafen.

    Deine Pussy Galore äh Quatsch
    Misses Mimi

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