Journal für Katzenkultur

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So sind wir- Matze+Rudi

In Catwalk on 27. September 2009 at 21:24

Liebe Leser,

wir haben eine neue Rubrik eingerichtet, den Catwalk. Hier habt ihr die Gelegenheit euch vorzustellen. Wir sind sicher, dass die Leser von PfotenlandJournal  für Katzenkultur überaus interessiert sind, alles über euch zu erfahren.  Plaudert aus dem Nähkästchen und nehmt keine Rücksicht auf  eure zweibeinigen Mitbewohner. Da sich unsere Leserschaft überwiegend im bepelzten Umfeld tummelt, sind wir unter uns. Fotos sind hochwillkommen. Bei Interesse bitten wir um eine mail an die Redaktion:

pfotenland@gmx.de

Ähm…ja-äh..wir fangen dann mal an:

Also, wir Matze und Rudi sind Burma-Kater oder Burmesen. Unser Futtermann hat sooo sehr an unserem Vorgänger, dem weißen Regenbogenkater Yoda gehangen, dass Futterfrau verzweifelt nach einem weißen Hauskater gesucht hat. Sie hat aber keinen finden können und deshalb wohnen wir jetzt bei ihnen. Denn bei Burma-Katzen gibt es u.a. auch viele helle Farbschläge. Der erste Burmese in unserer Familie war der Jedi. Das war mein, Matzes, Halbbruder. Jedi starb mit etwas über drei Jahren an HCM. Das war ganz schrecklich und völlig unerwartet. Burmesen haben diese Krankheit gaaaaanz selten. Ich war gerade ein -und ein halbes Jahr alt und habe ihn so vermisst. Futterfrau musste mich den ganzen Tag auf dem Arm herumtragen. Dann sind sie zu einer Ausstellung gefahren und haben den Rudi gekauft.

Rudi: Ich war ein halbes Jahr alt, als ich zu Matze kam. Nach drei Tagen waren wir ein Herz und eine Seele. Ich bin auch ganz anders als der Matze. Ich mache kaum Blödsinn und höre auf meinen Namen. Ich bin gerne draußen, auch wenn es kälter ist. Und ich schlafe am liebsten ganz versteckt unter der Bettdecke. Streicheln lasse ich mich gerne, wenn man mich auf dem Schoß auf den Rücken legt. Na-und? Ich bin auch 800g schwerer als der Matze und habe richtig Muckis, aber das liegt wohl an meinen Vorfahren. Futterfrau sagt, dass ich ein liebes Trotteltier bin.

Matze: Stimmt. Der Krawallkater bin ich. Ich habe ein paar ausgeprägte typisch burmesische Eigenarten: Ich springe den Menschen auf den Arm, sitze gerne auf der Schulter, öffne Türen und werfe (ich gebe es zu!) absichtlich Dinge von den Regalen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bin ziemlich klein und zierlich. Unter meinen Vorfahren sind Singapura- die kleinste Katzenrasse der Welt. Ich bin der anhänglichste Kater dieses Planeten. Wenn mir danach ist, klebe ich wie Kaugummi an meinen Futterleuten und lasse mich ständig rumtragen wie ein Baby. Nachts liege ich immer bei Futterfrau im Arm. Die bewegt sich dann die ganze Nacht nicht und ist am Morgen hackekaputt. Hm…tut mir manchmal ja leid. Aber macht was dran.

Wir Burmesen werden auch  Menschenkatzen genannt, weil wir so menschenbezogen sind. Aber wir sollten nie ohne einen Kumpel wohnen. Dann langweilen wir uns schnell. Wir sind auch keine Katzen für Anfänger, denn wir haben Temperament für eine ganze Herde und verlangen! viel Aufmerksamkeit. Ganz klasse finden unsere Futtermenschen, dass wir kein Unterfell haben, sondern ganz feine glatt anliegende Haare. Wir haaren natürlich auch, besonders auf Schwarz- aber nicht so doll wie andere.

So, das wars erstmal. Hier noch ein paar Fotos.

Danke für eure Aufmerksamkeit

Matze+Rudi (Redaktion)

Matze

Matze

Matze

Matze

Rudi

Rudi

Rudi

Rudi

Was ich immer mal sagen wollte

In Wir denken, also sind wir on 20. September 2009 at 13:05

Liebe Menschen,                                                                                                              

ihr wollt euch eine Katze „anschaffen“ ?

Dann seid ihr hier falsch. Klickt euch raus aus Pfotenland, aber fix und sucht euch eine Seite über Modelleisenbahnen oder Zierfische. Vielleicht macht ihr aber auch den PC aus und denkt zwei Stunden (mindestens) intensiv über den Wunsch nach, eure Wohnung, euer Leben und euer Herz mit einem Miauer zu teilen, wenn ihr meinen Artikel gelesen habt.

Ihr „besitzt“ bereits eine Katze? Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr hier falsch. Klickt euch raus aus Pfotenland, aber fix und sucht euch eine Seite über Modelleisenbahnen oder Zierfische. Vielleicht lest ihr aber trotzdem meinen Artikel und seid am Ende schlauer.

Ihr wohnt und lebt bereits mit Katzen? Super! Ich liebe euch- aber wirklich Neues kann ich euch dann nicht erzählen.

Ich habe für diesen Artikel recherchiert und dann alles wieder verworfen. Ist es wirklich wichtig, wie intelligent wir sind? Im Vergleich zu anderen Tieren oder zu unseren Menschen?

Ich heiße Matze, ja, ist schon klar. Aber ich denk ja gar nicht dran, auf Kommando aufzuspringen und angesaust zu kommen, wenn es wieder tönt: Matze! Maaaatze! Mahahatze!Matzemauuuuuuuus! Vielleicht schlafe ich ja gerade, oder ich habe es endlich geschafft, die Kleiderschranktür zu öffnen, um drinnen etwas Fell abzuwerfen. Oder ich belauere diese nervige Fliege, die ständig auf meinem Freßnapf sitzt, die preisgekrönte Taube des Nachbarn (manno- wenn ich die erwische!), oder meinen Kumpel Rudi, der hinter dem Vorhang hockt und glaubt, man sieht ihn nicht. Leute- ich bin den ganzen Tag über beschäftigt. Also stört mich nicht ständig!

Wenn ich auf den Arm will, dann mache ich den berühmten „Jedi-Jump“, den ich von meinem Regenbogen-Bruder gelernt habe. Dann ist es mir auch wurscht, ob ihr gerade eine Tasse Kaffee oder eine volle Einkaufstasche tragt. Lasst alles einfach fallen und schnappt mich während des Sprunges- dann tun meine Krallen auch nicht weh. Das kann doch nicht so schwierig sein und ist als gute Zirkusnummer immer Applaus wert.

Jetzt kommt das Sofa-Thema! Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass wir wissen, was euer Sofa gekostet hat? Es gibt tatsächlich Menschen, die den Katzen böswillige Zerstörungswut unterstellen, wenn an ihrem Sitzmobilar gekratzt wird. Schon mal was von „Haptik“ gehört?

Das ist der Tastsinn. Bei uns Bepelzten ist er natürlich besonders in den Schnurrhaaren ausgeprägt. Bei mir sitzt er auch in den Pfoten. Ich liebe es, bestimmte Materialien zu bekratzen. Natürlich haben wir einen Kratzbaum. Aber ist Sisal haptisch wirklich so interessant, wie die Oberflächenstruktur eines schönen gepolsterten Sofas? Man kann es mir bis an mein Lebensende verbieten. Es geht immer mal wieder mit mir durch. Ich bin ein Kater. Punkt. Ihr könnt euch darüber aufregen bis zum Hyperventilieren oder einfach ein Sofa mit auswechselbaren Bezügen anschaffen.

Okay- Kumpels von uns bevorzugen Tapeten und haben da so ihre Lieblingsstellen, denen sie gerne mal ein neues Design verpassen. Regt euch nicht auf, das bringt eh nix. Der Klügere- und das seid ja angeblich ihr- gibt nach. Ganz pfiffige, harmoniebedürftige Katzenmenschen bevorraten sich mit ein paar Tapetenrollen und kleistern hin und wieder eine neue über die Fetzenstelle. Oder sie montieren ein „Tapetenbrett“ an die Wand, das schnell wieder frisch beklebt wird.

Wenn wir schon in einer Wohnung mit euch leben, dann müssen wir es uns einfach so angenehm wie möglich machen und es ist eure verdammte Pflicht und Schuldigkeit, uns dabei zu unterstützen!

Ihr werdet es bemerkt haben, eigentlich rede ich hier von „Erziehung“. Natürlich kann man uns erziehen (wenn es euch beruhigt). Wir sind lernfähig, durchaus. Wir lernen ruckzuck wie man eine Tür öffnet. Warum? Weil es extrem wichtig ist, so was zu können. Wir kommen schnellen Schrittes angedackelt, wenn sich jemand in Richtung Kühlschrank bewegt. Wir erwachen aus dem Tiefschlaf, wenn das Hähnchen im Backofen knusprig ist. Ich glaube, das hat was mit Ursache und Wirkung zu tun.

Aber bitte- was wir in hundert Jahren nicht kapieren (wollen) ist, dass Tische, Betten und Küchenarbeitsplatten für uns tabu sein sollen. Kann mir mal einer von euch Schlaumeiern erklären warum eigentlich? Die „Besitzer“ von Katzen kommen jetzt mit dem Totschlag-Argument: Hier haben Katzen nichts verloren! Wir wollen das nicht und fertig! Aus!

Es folgt meistens diese unglaublich ermüdende Argumentation, die um Bakterien, Bazillen, Viren, Herpes und Pestilentia, Schmutz und Haare kreist, wie die Erde um die Sonne. „Besitzer“ haben ihre Katzen natürlich während entnervender Kleinkriege „erzogen“.

Nee- die springen nirgendwo mehr drauf. Bravo! Aber Leute- und dafür hebe ich drei Krallen- ihr seid noch nicht ganz aus der Wohnung, dann sitzt alles was vier Pfoten hat, genau da, wo es nicht soll. Gaaaaanz genüßlich. Aber gut- träumt weiter!- Und denkt gelegentlich darüber nach, was ihr im Laufe des Tages Ekliges anfasst und einatmet: Türklinken, auf denen alles mögliche lebt und sich munter vermehrt, Krankheitserreger in öffentlichen Verkehrsmitteln und von dem Zeugs, das ihr an euren Schuhen in die Wohnung tragt, rede ich mal gar nicht.

Bei uns liegt in der Küche ein Päckchen mit diesen feuchten, desinfizierenden Papiertüchern. Bevor der Pizzateig auf die Arbeitsplatte geknallt wird, kurz damit drüberputzen und gut ist’s.

Relativ schnell leuchtet es uns hingegen ein, dass ihr uns nicht so gerne auf dem Tisch neben euren Tellern sitzen habt. Wir sind ja nicht doof. Ihr setzt euch ja auch nicht in unsere Freßnäpfe.

Ich könnte jetzt noch stundenlang über dieses Thema diskutieren, schwadronieren, viehlosophieren. Ich habe noch viel mehr auf der Pfanne. Deshalb ist das Thema eine Fortsetzung wert. Wäre echt mal spannend, was ihr dazu meint. Die Redaktion freut sich über jeden Kommentar.

Bis dahin!

Euer Matze

Katzen-Wasser-Manifest

In Hauptsache gesund on 16. September 2009 at 21:42

Soeben traf in der Redaktion ein Artikel unserer allseits geschätzen Minka Plüscharsch @Katzentweets ein.

Minka Katzentweets

Minka Katzentweets

Ein Thema, das uns alle angeht:

Katzen-Wasser-Manifest
Liebe Felllose, genannt Menschen!
Ich belauschte gestern ein Gespräch zwischen meinen Besitzern, die kichernd im Bett lagen. „Du glaubst also, dass du Minka intellektuell überlegen bist?“ *lautes giggeln* „Psst, sprich leiser, nicht dass Minka das hört!“ *kicher*
An dieser kleinen Szene werden zwei Grundprobleme deutlich. Erstens, ihr unterschätzt unser Hörvermögen. Zweitens, ihr haltet euch für verdammt klever, weil ihr den Dosenöffner erfunden habt.
Zunächst einmal, wenn ihr nicht darauf bestehen würdet, Beute überhaupt erst einzudosen, BRÄUCHTEN WIR GAR KEINEN DOSENÖFFNER! Und außerdem stoße ich ständig mit der Nase auf Beispiele eurer unglaublichen Dummheit beklagenswerten Uninformiertheit. Erst heute musste ich wieder lesen, dass es Schwestern und Brüder gibt, deren Wassernapf immer noch direkt neben dem Fressnapf steht.
Leute. Wir Katzen sind sowieso schon zickige anspruchsvolle Trinker. Dann habt ihr Menschen noch das Trockenfutter erfunden, worauf ihr viel stolzer sein solltet als auf die Sache mit dem Dosenöffner. Wenn wir das fressen, brauchen wir noch viel mehr Wasser. Es liegt also an euch, uns ein ansprechende Ambiente zu bieten, in dem wir gerne und oft und viel trinken.
Leider wollen Menschen immer einen Grund haben. Es reicht offensichtlich nicht, dass wir sagen, wir wollen das so, und damit basta!
Unter Menschen kursiert das Gerücht, dass wir Wasser sonst für geschmackloses Futter halten. (Denken wir einen Moment darüber nach. Wir hören  im Tiefschlaf eine Maus in 20 Metern Entfernung und eine sich öffnende Kühlschranktür drei Blocks entfernt, wir riechen, ob eine gerade geöffnete Futterdose annehmbares Futter enthält und in welchem Schrank der Mensch die Catsticks versteckt hat. Aber wir verwechseln Wasser mit Futter, weil die Näpfe nebeneinander stehen. Sicher doch.)
Eine etwas plausiblere Theorie lautet, dass wir mit der blutigen Beute keine Feinde zu unserer Wasserstelle locken wollen. Die Theorie hat was, aber man munkelt, auch unsere großen Schwestern und Brüder würden nicht direkt neben der Wasserstelle fressen. Wieviele natürliche Feinde haben Löwen? Aha.
Die Wahrheit ist, dass es einfach eklig ist, wenn das Blut der Beute ins Wasser tropft und die Geier anrücken, um die verwesenden Reste zu zerpflücken. Wir Katzen haben einfach Stil und mögen unser Wasser und seine Umgebung frisch und sauber.
Es ist völlig egal, welche der Erklärungen ihr bevorzugt, solange ihr tut, was wir sagen. Stellt das Wasser nicht neben den Fressnapf. Basta!
Mein Wassernapf steht im Wohnzimmer auf der Fensterbank. Matze und Rudi haben es noch luxuriöser, sie sind stolze Besitzer eines sprudelnden Brunnens, den sie sicher hier einmal in einer Homestory vorstellen werden. Denn am allerliebsten mögen wir fließendes, sprudelndes Wasser. Ich wünsche mir einen Brunnen zu Weihnachten.
Eure Minka Plüscharsch, genannt katzentweets

Designerklo-Bauanleitung

In My Home Is My Castle on 15. September 2009 at 08:50

Rudi: So, hier kommt die versprochene Bauanleitung für unsere Designerklos. „Nicht verzagen, Rudi fragen!“ Ich kenne mich voll gut aus mit der Technik. Ich bin ein Technik-Kater.

Ist ganz einfach. Ihr benötigt nur eine Stichsäge, eine Oberfräse, eine Schlagbohrmaschine, einen wirklich guten Hammer, ein Schraubensortiment für Einsteiger aus dem Baumarkt, einen Schreinermeister und ein bis zwei begabte Technik-Kater.

War ein Scheeeheeerz! Ich habe meinen Redaktionsmitarbeiter Matze gefragt. Der hat mir

Matze: Ich mach mal weiter. Sonst wird das nix. Also:

Die Ikea-Kommode „Aneboda“ wird nach Anleitung aufgebaut. Nur zwei Schubladen werden verändert.

Die oberste Schublade nach Plan bauen (dient hinterher als Stauraum für Fressgedöns), die mittlere Schublade einfach ohne Boden zusammenbauen, von der untersten Schublade nur die Blende und ein Seitenteil verwenden. Der Eingang wurde dann vom Futtermann am Schluß ausgesägt. Das war nicht schwierig, kann man aber vielleicht auch vor dem Zusammenbau machen.

Die Blende der untersten Schublade kann man sicher auch technisch eleganter befestigen, evtl. mit Magnetschnappern. Aber so, wie auf dem Foto zu sehen, funktioniert es auch ohne Probleme.

Die Kommode ist 80 cm breit, 40 cm tief und 100 cm hoch. Die meisten Klos passen rein. Wir haben aber die Plastikboxen „Slugis“ bekommen. Die haben auch eine akzeptable Randhöhe.

Weil die mittlere Schublade ohne Boden verwendet wird, haben auch Stehpinkler reichlich Kopffreiheit ( nä, Rudi?).

Das Schöne ist, dass man nichts zusätzlich bauen muss, sondern einfach ein paar Teile weglässt. Das einzige benötigte Werkzeug ist eine Stichsäge.

Weil Rudi aber hin und wieder über den Rand pieselt, wird demnächst noch eine passgenaue Plexiglasscheibe in das untere Fach unter das Klo gelegt. Von ständiger Feuchtigkeit kann sich die Kommode evtl. auflösen- befürchtet Futterfrau.

Aber sonst ist das Teil top! Wir habe endlich unsere Ruhe bei….ihr wisst schon.

Fotos und mehr über unser Designerklo findet ihr in der Rubrik  My Home Is My Castle unter „Für Fellpopos Designerklos“.

Matze und Rudi

Eine Ode an die Liebste

In Lyrik on 14. September 2009 at 17:22

Matze: Exklusiv in Pfotenland-Journal für Katzenkultur, hier das neueste Poem des begnadeten Lyrikers, Sängers und Liedermachers @HerrIdefix. In bewegenden Worten beschreibt er seine Liebe zu Minka @Katzentweets und erschafft zugleich eines der schönsten Werke der Katzenweltliteratur.

HerrIdefix

HerrIdefix

Ode an die Liebste

Mein Leben war, betracht ich’s so,
oft nicht recht spannend, wenn auch froh.
Laserpointer, Catnipmäuse,
ich hat‘ noch nicht mal echte Läuse.

Tagein tagaus etwas Gemaule,
auf dass die Menschheit mich zart kraule,
ein wenig schmusen oder spielen,
und Catsticks durften niemals fehlen.

Doch eines Tages, am Puls der Zeit,
da war es auch bei mir so weit.
Zwo Null so hieß es überall,
sei geiler noch als der Urknall.

Als Großstadtkater, Mann von Welt,
sah ich auch gleich, ja, das gefällt.
Bei Twitter legte ich dann los,
das geht ja da auch ohne Moos.

So surfen ohne nass zu werden,
das ist des Katers Glück auf Erden,
doch übertroffen ward es schnell,
als ich erblickt, Dein edles Fell.

Minka Katzentweets

Minka Katzentweets

So wie ein Blitz traf es mich schier,
des Amors Pfeil steckt‘ tief in mir,
wenn ich in Deine Augen sah,
Dein Plüscharsch war mir so arg nah.

So lieg ich nun auf meiner Hilde,
blick täglich auf dich, auf dein Bilde,
und freu mich sehr, dass es dich gibt,
Du @Katzentweets, ich hab Dich lieb.

©2009 Herr Idefix

Anm. der Red.: Dieser Song wurde vertont und ist in der Rubrik „Songs“ zu finden.

Für Fellpopos Designerklos

In My Home Is My Castle on 13. September 2009 at 15:32

Rudi: Ich fang dann mal an, mit einem Thema, das uns nicht am Arsch vorbeigehen sollte:

Katzenklos– man spricht nicht darüber, aber es gibt sie. Für jeden Hintern das passende Klo, denn jede Fellnase hat so ihre eigenen Techniken der Erleichterung. Ich bin zum Beispiel ein Über-den-Rand-Pinkler. Redakteur Matze balanciert fast schwebend über der Einstreu und trifft immer. Er ist ein Sitz-Pinkler und gräbt sich anschließend fast bis nach China durch. Ich berieche mein Gestinke und lasse es gerne mal unvergraben, zur Begeisterung aller Mitbewohner, liegen.

Das Angebot an Klopötten ist groß. Optisch befriedigen die wenigsten. Wir haben die Wahl, in Deckelklos an unserem eigenen Mief zu ersticken , oder uns ständig beim Scharren in offenen Klos zu kontrollieren, um das Zeug diszipliniert in der Wohnung zu verteilen. Psychisch gesehen fragwürdig. Ich stelle euch hier unsere Klolösung vor.

Dezent, geräumig, stylisch. Bauanleitung in der Rubrik „My Home is my Castle. (Alle Fotos privat).

My Home Is My Castle

In My Home Is My Castle on 13. September 2009 at 15:26

In dieser Rubrik werden wir über feline Wohnkultur berichten: Coocooning for Cats–  sich wohlfühlen in fellgerechtem Interieur. Wir werden uns fragen, wie ein Sofa beschaffen sein muss, das uns optisch, qualitativ und kratztechnisch befriedigt. Welche Schlafstellen bevorzugen Indoor-Cats? Wieviele Menschen können wir in unseren Betten tolerieren? Wie schlimm ist es wirklich, wenn wir auf den antiken Ashar-Tabii-Kelim kotzen? Werden Kratzbäume überbewertet?

Wir hoffen, all diesen Fragen mit eurer Hilfe auf den Grund zu gehen. Öffnet für PfotenlandJournal für Katzenkultur eure Türen. Homestories sind geplant.

Matze und Rudi von der @TerrorCatGang

KatzeMieze wieder zu Hause

In Infos für die Katz on 13. September 2009 at 12:06

@KatzeMieze ist nach erfolgreicher Operation wieder nach Hause entlassen worden! KatzeMieze, die vermutlich noch unter der Nachwirkung der Narkose leidet:

Kann mich immer noch nicht an den Unfallhergang erinnern. Vermute, bin irgendwo hängengeglieben. Fremdeinwirkung unwahrscheinlich. Zaun? Nagel?

Diagnostiziert wurde eine große Wunde am inneren Unterschenkel und Oberschenkel bis zum Bauch mit Muskelriss. Zum Glück wurden keine inneren Organe verletzt. Die Wunde wurde mit einer 12 cm langen Naht geschlossen. KatzeMieze kann bereits wieder laufen. Kritisch bewertet sie jedoch die Unterbringung in der Klinik. Obwohl Privatpatientin, wurde ihr zwar eine Einzelbox , jedoch kein Einzelzimmer zur Verfügung gestellt. Die Behandlung wird ambulant weiter geführt.

Matze und Rudi von der @TerrorCatGang

KatzeMieze verunfallt

In Infos für die Katz on 13. September 2009 at 02:51

Aus zuverlässiger Quelle erfuhren wir heute, dass @KatzeMieze am Samstag gegen 22:30 Uhr in die Notaufnahme der Katzenklinik  mit einer Verletzung am linken Hinterbein eingeliefert wurde. Eine sofortige OP war erforderlich.

KatzeMieze vor der Operation:

Weiss ja gar nicht, wie mir das passiert ist. Kam von draußen und hatte auf einmal ganzes linkes Bein innen kaputt, bis zum Muskel sagt TA.

Spekulationen über Herkunft und Schwere der Verletzung halten wir für verfrüht.

KatzeMieze:

Muss hier bleiben. CCO wurde nach Hause geschickt. Wenn er bis morgen 10:30 nix hört, geht’s mir gut. Kommt mich dann holen, hoffentlich…

Die Redaktion und alle TwitterFreunde drücken die Pfoten und hoffen auf eine schnelle Genesung.

Matze und Rudi von der @TerrorCatGang

Für KatzeMieze Lucy

Für KatzeMieze Lucy

Katzenjammersehnsuchtsongs

In Songs on 13. September 2009 at 02:20

Die schönsten Love-Songs des großen Poeten und Sängers @HerrIdefix, exklusiv für Pfotenland

Liebeskummer lohnt sich nicht oh Fixi, schade um die Tränen in der Nacht,… Minkaaaaa! Ich bin ja soooo froh, dass Du wieder da bist.

Oh ich hab solche Sehnsucht, ich verlier den Verstand, wo ist nur meine Minka, mein Herzensstern aus Ossiland.

Ich fand sie irgendwo, mit ihrem Plüschpopo, oh Minka. Mihinka. Weiß war ihr Fell, getigert das Deheheckhaar.

Olé, wir fahr’n in‘ Puff nach Barcelona. Olé! Olé! – Olé! Olé!*schmutzigeLiedermiau* (wird in eine andere Rubrik verschoben. Die Red.)

Für Dich @katzentweets solls rote Rosen regnen, Dir sollte sämtlicher Thunfisch begegnen…“

Und diese Katze die ich meine die heißt Minka, kleine freche schlaue Katze Minka, Minka tobt durch ihre Welt, ach ich wär so gern ihr Held.

Herr Idefix

HerrIdefix

Sie gehört zu mir, wie das Catnip-Spielzeugtier. Und ich weiß sie wär hier, wär @SGMaus bei ihr…

Minka meine Perlääääh, Du wundertolle Katz‘, ich hab Dich doch so gernääääh, komm mach wieder Rabatz.

Und diese Katze die ich meine die heißt Minka, kleine freche schlaue Katze Minka, Minka tobt durch ihre Welt, ach ich wär so gern ihr Held.